Jeder Verein lebt von seinen Mitgliedern. Wir stellen euch die Personen  hinter dem FSV vor.

Peter Henkel, dienstältester Jugendtrainer:

 

Peter, Du bist seit 1991 beim FSV – damals war noch der 1. FC Kaiserslautern Deutscher Fußballmeister. Wie bist Du zum Verein gekommen?

Über meinen Enkelsohn, der hier bei den Bambinis spielte. Sein damaliger Trainer hatte gerade aufgehört.

 

Kannst Du Dich noch an Dein erstes Training erinnern?

Oh ja. Ich war allein mit 29 quirligen Kindern. Ich dachte nur: „Jetzt weiß ich, warum der alte Trainer abgehauen ist.“ (lacht) Ich bekam dann aber schnell Unterstützung von Elmar, mit dem ich bis heute die Teams gemeinsam betreue.

 

Auch wenn es manchmal anstrengend ist, bleibst Du aber immer bei den Jüngsten?

Genau, ich betreue ein Team von den Bambinis bis zur D-Jugend. Hier geht es darum, ihnen den Spaß am Spiel zu zeigen und den Teamgeist zu entwickeln. Dafür braucht man Geduld und ein gewisses Gespür. Das liegt mir und die Jungs und Mädels haben einen erfrischenden Elan.
 

Ist Dir in den knapp drei Jahrzehnten der ein oder andere Spieler besonders in Erinnerung geblieben?

Der 1993er Jahrgang war schon außergewöhnlich. Da waren viele gute Talente dabei: Toni Döbbe, Johannes Flatow, Max Baier, Kevin Denker und andere – einige spielen ja heute in der Ersten Mannschaft. Es freut mich, wenn ich die Karriere meiner ehemaligen Schützlinge direkt verfolgen kann.

 

Und dann ist da noch der 2001er Jahrgang. Wir waren nur sieben Spieler in der Saison und mussten jedes Wochenende mit jüngeren Jahrgängen auffüllen. Die Jungs waren aber immer heiß. Bei einem Turnier bei Phönix Essen sind wir dann gegen lauter höhere Mannschaften bis ins Endspiel gekommen und mussten gegen den KFC Uerdingen ran. Jeder hat einen klaren Sieg der Krefelder erwartet. Was soll ich sagen: Wir haben im Elfmeterschießen gewonnen.

 

Du selbst blickst auf eine lange aktive Karriere zurück.

Ja, ich bin absolut fußballverrückt! Mit acht habe ich bei Steele 09 angefangen, später bin ich dann zu Steele 03/20 gewechselt. Teilweise habe ich freitags in der Betriebsmannschaft gespielt, samstags bei den Alten Herren und sonntags in der Reserve. Bis ich 58 war, habe ich noch bei den Alten Herren gespielt – dann wurden mir die Gegner aber zu schnell.

 

Denkst Du mit 80 nicht langsam mal an den Fußball-Ruhestand.

Die nächste Saison mach ich noch und danach schau ich, ob ich weiter mache. Das sag ich allerdings schon seit 10 Jahren.

 

FSV KETTWIG

Fußball-Leidenschaft in Rot und Weiß


Der FSV Kettwig e. V. ist ein Fußballverein aus dem Essener Süden. Gegründet wurde der FSV Kettwig 1951. Seine Heimspiele trägt der Verein von der Ruhr an der Sportanlage Kettwig, der Ruhrarena, aus. Der Kunstrasenplatz des FSV Kettwig ist eine der modernsten Spotzplätze im Ruhrgebiet. Neben den Fußballern des FSV Kettwig streben auch die Leichtathleten und Boule-Spieler aus Kettwig nach Titeln und sportlichen Glanzpunkten. Der FSV Kettwig verbindet Leistungssport mit Freizeitspaß. Die Entwicklung der Jugendspieler ist mindestens so wichtig, wie der sportliche Erfolg. Im Vordergrund steht dabei immer der Spaß am Spiel. Der FSV Kettwig e. V. ist Mitglied im Fußballverband Niederrhein. Derzeit spielen 9 Jugend- und zwei Seniorenmannschaften für den FSV Kettwig.